„Ich möchte zusammenbringen, was geteilt ist – Schule und Leben muss eins sein.“ (Friedrich W.A. Fröbel)

Auch in diesem Jahr waren wir bestrebt, diesen wichtigen Grundsatz der Fröbelpädagogik durch zahlreiche interessante und aufregende Projekte und Veranstaltungen in unserer Schule/Schulumgebung mit Leben zu erfüllen. Unsere Schüler arbeiteten im Epochalunterricht weiterhin ganzheitlich, handlungs-orientiert und differenziert zu verschiedenen Themen. Unterstützt wurden sie auch durch viele Experten und  Gäste, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen in gelungenen Montagspräsentationen den Kindern nahe brachten. Aber genauso hatten die Schüler die Möglichkeit, viele Lerninhalte direkt in der Natur und Praxis zu erkunden. Dazu zählten u.a. Ausflüge auf die Wiese oder an den Teich, Besuche von Naturschutzstationen, aber auch das Betriebspraktikum in der 4.Klasse. Ihr erworbenes Wissen präsentierten sie dann jeden Freitag vor der Schule. Einige  Präsentationen und ausgewählte Beiträge zeigten die Schüler auch in verschiedenen ortsansässigen Einrichtungen.

Ein ganz besonderes Ereignis war – wie jedes Jahr- das traditionelle Aufsuchen der Wirkungsstätten Friedrich Fröbels anlässlich seines Geburtstages im April. Klasse 1 und 2 begaben sich dabei auf die Spurensuche in Keilhau, Klasse 3 erkundete Fröbels Spuren in Bad Blankenburg und Klasse 4 erforschte seinen Geburtsort Oberweißbach. Im Juni veranstalteten wir wieder gemeinsam mit der Kirchgemeinde Cumbach und der Integrativen Kindertagesstätte „Sputnik“ ein tolles Sommerfest auf unserem Schulgelände. Nach der feierlichen Eröffnung in der Kirche mit einem Musical über die 4 Elemente konnten die Besucher – ob groß oder klein – an den verschiedenen Stationen viel erleben und entdecken.

Der Förderverein unserer Schule organisiert wie in jedem Jahr einen schönen, gelungenen Familienwandertag. Auf der Wanderung rund um den Luisenturm mussten die Schüler klassenweise, auch mit Hilfe der Eltern, verschiedene Aufgaben erledigen, um am Ende einen kleinen Schatz für die Klassenkasse zu bekommen. Dieser Tag bot außerdem auch die Möglichkeit, unsere neuen Fröbelschüler und deren Eltern besser kennen zu lernen.     

Nach den Herbstferien starteten wir mit einem aufregenden „Waldtag“ in den Schulalltag. Gemeinsam erkundeten die Fröbelschüler bei schönem Herbstwetter den Hain und lösten dabei verschiedene Aufgaben in ihren Gruppen. So wurden Bäume erfühlt, auf die Geräusche des Waldes geachtet, Blattformen gesucht, Nester und Höhlen gebaut, interessante Walddinge gesammelt, die Stationen am Weg ausprobiert und natürlich auch viel gespielt.